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Chinesischer Manager in Kambodscha getötet, nachdem Familie Lösegeld von 2 Millionen USD in Krypto nicht zahlen konnte

BitMart Insights | 2026.06.01 11:16
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Chinesischer Manager in Kambodscha getötet, nachdem Familie Lösegeld von 2 Millionen USD in Krypto nicht zahlen konnte

Ein chinesischer Immobilienmanager wurde in Kambodscha getötet, nachdem seine Familie das geforderte Krypto-Lösegeld in Höhe von 2 Millionen USD nicht zahlen konnte. Die Polizei in Kambodscha berichtet, dass er von drei Tätern entführt und gefoltert wurde, bevor diese ihn ermordeten.

Die Entführer brachten Yang Weixin, 53 Jahre alt, am 29. Mai aus seinem Wohnhaus in Phnom Penh in ihre Gewalt. Rund 14 Stunden später wurde seine Leiche in einem verlassenen Auto nahe einer Mülldeponie im Bezirk Dangkao gefunden.

Ablauf der Entführung in Phnom Penh

Drei Männer zwangen Yang gegen 20 Uhr in ein Fahrzeug, wie Überwachungskameras zeigen, auf die sich das in Singapur ansässige Portal Mothership bezieht.

Gegen 3 Uhr morgens am 30. Mai forderten die Entführer mit Yangs Telefon die Krypto-Zahlung in Höhe von 2 Millionen USD.

Seine Ehefrau erklärte der Polizei, sie könne die Summe nicht aufbringen. Kurz vor 9 Uhr morgens kam eine letzte Nachricht, danach herrschte Funkstille vonseiten der Entführer.

Ein Lkw-Fahrer fand später Yangs blutverschmierten Toyota Prius im Dorf Ba Ko im Bezirk Dangkao. Das Fahrzeug war nicht abgeschlossen und im Inneren lagen Kabelbinder, mit denen das Opfer gefesselt wurde.

Die Polizei in Kambodscha bewertet den Fall als geplante Entführung mit Lösegeldforderung, die mit Mord endete.

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Der Angriff passt zu einem gewalttätigen Jahr für Halter digitaler Vermögenswerte.

Die Ermittler prüfen einen möglichen Zusammenhang mit einem Geschäfts­konflikt zwischen Yang und einem weiteren chinesischen Staatsbürger aus dem Jahr 2014.

Eine Häufung von Krypto-Lösegeld-Forderungen

Das Sicherheitsunternehmen CertiK verzeichnete in den ersten vier Monaten 2026 insgesamt 34 bestätigte Vorfälle mit physischer Gewalt. Dies ist ein Anstieg um 41% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Forscher erwarten eine weitere Zunahme im Jahr 2026, da durch Social-Media-Profile Kriminelle noch gezielter auf sichtbare Halter aufmerksam werden.

Weitere aktuelle Fälle sind die Entführung russischer Unternehmer in Buenos Aires. Ein weiterer Fall aus Hongkong betrifft einen Trader, der durch Folter zur Herausgabe seiner Börsen-Zugangsdaten gezwungen wurde.

Kambodscha gilt inzwischen auch als Zentrum für organisierte Kriminalität mit Krypto-Bezug. Das Huione-Group-Netzwerk und die Prince Holding Komplexe wurden in den vergangenen Monaten mit US-Sanktionen belegt.

Die drei Verdächtigen der Entführung von Yang sind weiterhin flüchtig. Die Polizei hat bisher weder Bilder noch Beschreibungen veröffentlicht und es gibt keine öffentlichen On-Chain-Spuren der Lösegeld-Wallet.

Der Fall zeigt erneut, wie sichtbar gewordener Krypto-Reichtum in Regionen mit schwacher Strafverfolgung zu Gewalt führen kann.

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