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GameStop-Chef stellt eBays 2,4-Milliarden-USD-Marketingausgaben infrage

BitMart Insights | 2026.05.23 10:34
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GameStop-Chef stellt eBays 2,4-Milliarden-USD-Marketingausgaben infrage

GameStop (GME) CEO Ryan Cohen hat öffentlich die Effizienz von eBays Marketingausgaben in Frage gestellt, nachdem die E-Commerce-Plattform eine Stelle als Senior Manager für Marketing-Effektivität ausgeschrieben hatte. Er verwies dabei auf das Marketing-Budget des Unternehmens in Höhe von 2,4 Milliarden USD.

Diese Bemerkungen sind Teil eines anhaltenden öffentlichen Streits zwischen beiden Unternehmen. Dieser begann, als GameStop ein Übernahmeangebot in Höhe von 56 Milliarden USD ablehnte. Danach eskalierte der Konflikt, weil eBay Cohens Verkäuferkonto gesperrt hat.

Cohen fragt, wohin das Geld fließt

Als Reaktion auf eine Diskussion von Verkäufern über Probleme mit dem eBay-Support und dem Zugang zu Konten schrieb Cohen auf X, dass ein Unternehmen mit 2,4 Milliarden USD Marketingausgaben in der Lage sein sollte, grundlegende Funktionen der Plattform zu gewährleisten.

In einem weiteren Posting, in dem die neue Marketing-Stelle von eBay in Toronto erwähnt wurde, teilte Cohen diesen Beitrag und wies darauf hin, dass zu den Aufgaben der Stelle auch gehört, herauszufinden, wohin das Geld fließt.

Die ausgeschriebene Stelle, mit der Kennnummer R0074539, gehört zum Bereich Marketing & Kommunikation bei eBay und berichtet an die Leitung der Marketing-Effizienz. Der Umsatz- und Marketingaufwand von eBay belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 2,4 Milliarden USD.

GameStop: Übernahme-Streit mit eBay als Hintergrund

Cohens Kritik an der Effizienz steht im Zusammenhang mit dem laufenden Übernahmeangebot von GameStop. GameStop bot 56 Milliarden USD in bar und in Aktien, beziehungsweise 125 USD pro Aktie. TD Securities legte ein sogenanntes „Highly Confident Letter” mit einer Zusage für Finanzierungen bis 20 Milliarden USD vor.

Der Vorstand von eBay prüfte das Angebot und lehnte es nach Rücksprache mit unabhängigen Beratern ab, da es weder glaubwürdig noch attraktiv sei.

Kurz nachdem der Konflikt öffentlich wurde, sperrte eBay das Verkäuferkonto von Cohen endgültig. Das Unternehmen erklärte, Cohens Aktivitäten seien ein Risiko für die Community.

Cohen hatte auf eBay GameStop-branded Produkte angeboten, darunter Filialschilder und ein Stück Teppich mit GameStop-Logo. Die Sperre von Cohens Account sorgte für große Aufmerksamkeit und wurde von vielen als gezielte Werbeaktion angesehen.

Nachdem das Übernahmeangebot abgelehnt und sein Konto gesperrt wurde, hat Cohen begonnen, die Abläufe bei eBay öffentlich zu hinterfragen. Die neue Marketing-Effektivitätsstelle bietet ihm dafür einen idealen Ansatzpunkt.

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